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Rabensteiner Projektreise 2019

26.02.2019

Von vielseitigen Möglichkeiten, spannender Architektur und erfolgreichen Geschichten erzählten wir auf der diesjährigen Projektreise rund um den Schwarzwald. Angesteuert wurden vier gärtnerische Unternehmen, die sich in den letzten Jahren zu einer Erweiterung und Modernisierung entschlossen haben und damit erfolgreich ihren Absatzbereich verbessern konnten. Mit rund 70 Teilnehmern war die Reisegruppe weitaus größer als in den letzten Jahren. Umso spannender waren die Diskussionen und Gespräche im Bus und während den Führungen.

Die Erlebnisreise startete bei der Versuchsgärtnerei der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim. Nach einer kurzen Besichtigung des neuen Forschungsgewächshauses der Universität ging es aber auch gleich weiter nach Pforzheim zum Gartencenter Streb. Die Vergrößerung der überdachten Freifläche war nur ein Teil einer kompletten Neugestaltung der rund 5.500 m² großen Verkaufsfläche im Jahre 2017. Trotz der unterschiedlichen Bauabschnitte über die Jahre hinweg wirkt das Gartencenter harmonisch und in sich geschlossen.

Die Fahrt ging weiter nach Appenweier, wo uns bereits Herr Vollmer erwartet und uns die Geschichte seines schnuckeligen kleinen Gartencenters Vollmer erzählte. Vor 3 Jahren hatte er einen neuen Standort am Rande der Gemeinde gefunden. Auf einer Gesamtfläche von ca. 8650 m² entstand eine neue lang gestreckte Landgärtnerei mit einer Kombination aus Venlo-Gewächshäuser als Kalthalle und einer Flachdachbauweise im Floristikbereich. Die Fassade aus Glas- und anthrazit-grauen Paneelelementen hinterlässt einen wertigen Eindruck.

Auch das nächste Gartencenter nahm das anthrazitfarbene Element für sich auf. Breite, vertikal angeordnete und wetterschutz-behandelte Holzbohlen verleihen der Eingangsfassade des Gartencenters Sauter in Lahr einen ganz eigenen Look und lassen immer wieder Einblicke ins Innere zu. Diese äußere Klarheit setzt sich auch im Inneren fort. So wird man beim Übergang von Kalt- auf Warmhalle mit dunkleren Farbtönen empfangen, die bewusst einen Kontrast setzen sollen. Der mit Herzblut geführte Gastro-Bereich wirkt sehr offen und doch warm durch das viele Holz und den Vintage-Stil.

Nach einer kleinen Stärkung in eben diesem „Genussgarten“ ging die Reise auch schon weiter nach Schabenhausen, einem kleinen 500-Seelen Dorf in der Nähe von Schramberg. Hervorgegangen aus einem Produktionsbetrieb für Beet und Balkon sowie Baumschule versteht sich Weißer’s Floraparadies sich heute viel mehr als Erlebnisgärtnerei mit einer Voliere mit mehr als 500 Papageien, einem Streichelzoo und einem Cafe-Bereich, der während der letzten Modernisierung neu gestaltet wurde. Auch das Entree erhielt eine neue Erscheinung, der Kundenrundlauf wurde verbessert und der neu gestaltete Lebensmittelmarkt soll weitere Kunden anlocken.

Ein würdiger Abschluss für einen interessanten Tag mit vielen detaillierten Ausführungen der Bauherren. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihnen für die Zeit, die sie uns zur Verfügung gestellt haben.

NEWSLETTER 2019

Gastronomie ein "Must-have" im Gartencenter?

 

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